Fragen.
Was du vor deiner ersten Stunde wissen willst, zu Buchung, Absage und Gesundheit.
Ablauf und Buchung
Wie funktioniert das mit den Punkten?
Du kaufst ein Ticket oder eine Karte, dafür bekommst du Punkte auf dein Konto. Eine Kursstunde kostet in der Regel einen Punkt. Du zahlst also nur die Stunden, zu denen du dich anmeldest, egal ob du zweimal im Monat kommst oder zweimal die Woche.
Die Punkte sind sechs Monate gültig.
Bis wann kann ich absagen?
Abendkurse bis 12 Uhr am Kurstag, Vormittagskurse bis 18 Uhr am Vorabend, Kinderkurse und Specials 24 Stunden vorher. Die genaue Frist steht bei jedem Termin im Buchungssystem.
Sagst du später ab oder kommst nicht, ist der Punkt trotzdem weg. Sag also lieber früh ab, dann rückt jemand von der Warteliste nach.
Der Kurs ist voll. Was jetzt?
Setz dich auf die Warteliste. Wird ein Platz frei, rückst du bis zur Absagefrist automatisch nach und bekommst eine Mail. Rückst du nicht nach, bekommst du deinen Punkt zurück.
Kannst du doch nicht, trag dich bitte auch von der Warteliste aus, damit die Nächste nachrücken kann.
Was, wenn zu wenige kommen?
Ein Kurs findet ab fünf Teilnehmenden statt. Sind es weniger, sagen wir in der Regel spätestens sechs Stunden vorher ab. Dein Punkt geht dann automatisch zurück.
Ich war noch nie da. Worauf muss ich achten?
Melde dich vor deiner ersten Jumping-Stunde kurz bei der Trainerin. Du bekommst eine Einweisung, wie du das Trampolin richtig nutzt.
Bring etwas zu trinken, ein Handtuch und saubere, flexible Turnschuhe mit. Beim Pilates trainierst du barfuß oder in Socken.
Ab welchem Alter kann ich mitmachen?
Die regulären Kurse sind ab 14 Jahren. Für Kinder gibt es eigene Kurse: Mama-Kind-Jumping ab 4 und Jumping Kids & Teens ab 6 Jahren.
Gesundheit
Gibt es ein Maximalgewicht?
Ja. Die Trampoline sind für bis zu 120 kg zugelassen.
Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Herzerkrankung
Hol dir vorher den Rat deiner Ärztin oder deines Arztes und schätze deine Möglichkeiten und Grenzen realistisch ein. Empfehlenswert sind nur Übungen in geringer Intensität mit niedrigem Pulslimit. Wir empfehlen eine Pulsuhr.
Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft raten wir von Jumping ab, weil sich Halteapparat, Gelenke, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel verändern.
Bist du schon vor der Schwangerschaft regelmäßig gesprungen und hast dich ärztlich abgesichert, kann die Trainerin im Einzelfall eine Teilnahme mit geringer Intensität zulassen, nie aber vor der 13. Schwangerschaftswoche. Harte Sprünge sind tabu. Leichtes Federn, sanfte Bewegungen und Balanceübungen stärken dagegen Halteapparat und Beckenboden.
Nach der Schwangerschaft
Wann du wieder springen kannst, entscheidest du mit deiner Ärztin oder Hebamme. Mindestens der Rückbildungskurs sollte abgeschlossen sein.
Künstliches Gelenk (Endoprothese)
Frag vorher deine Ärztin, deinen Arzt oder deine Physiotherapie. Spricht nichts dagegen, empfehlen wir Übungen in geringer Intensität und ohne Rotation der betroffenen Gelenke.
Migräne und depressive Verstimmungen
Studien zeigen, dass Migräneanfälle und Anzeichen von Depressionen bei regelmäßigem Sport zurückgehen. Jumping ist für Menschen mit Migräne grundsätzlich empfehlenswert, nur nicht im akuten Zustand.
Knie- und Fußgelenksverletzungen
Ist die Verletzung vollständig verheilt, empfehlen wir Jumping sogar: Es kräftigt die Muskulatur rund ums Knie, das Gelenk sitzt stabiler und schmerzt weniger. Das gilt auch für ältere Verletzungen an Bändern und Sehnen.
Voraussetzung ist eine saubere Technik, und du beginnst mit geringer Intensität und steigerst langsam.
Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall
Jumping stärkt die Muskulatur des Halteapparats schonend. Schmerzen durch Verspannungen, Dysbalancen oder Bandscheibenvorfälle können dadurch weniger werden oder ganz verschwinden. Auch hier: geringe Intensität zu Beginn, saubere Technik und gute Spannung im Bauch.
Nach einer Operation sollten mindestens neun Monate vergangen und die Reha gut abgeschlossen sein.
Arthrose
Nach Rücksprache mit deiner Ärztin oder deinem Arzt empfehlen wir die Teilnahme nach eigenem Ermessen und Körpergefühl.
Die Teilnahme ist auf eigene Verantwortung. Bei gesundheitlichen Beschwerden sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.